Verdrahtete Brandwarnanlage nach DIN 0826-2

Maximale Zuverlässigkeit bei Neubau und Sanierungen

Sie planen gerade den Neubau oder die Sanierung einer Immobilie im Sonderbau und möchten Ihre Brandschutz-Pflicht mit einer DIN-konformen Brandwarnanlage einhalten? Mit einer verdrahteten BWA kann von Anfang an alles berücksichtigt werden.

Komponenten einer konventionell verdrahteten Brandwarnanlage

Brandmeldezentrale

nach DIN EN 54-2 und DIN EN 54-4

Die Brandmeldezentrale (BMZ) ist quasi das Herzstück einer Brandwarnanlage: hier laufen alle Kanäle (bzw. Systemkomponenten) zusammen und werden zentral gespeichert, angezeigt und verwaltet.

Bei einer Gefahrenmeldung identifiziert sie den auslösenden Melder genau und zeigt den Standort im Gebäude an. Somit können schnell Evakuierungs- und Gefahrenbekämpfungsmaßnahmen ergriffen werden. Optional ist eine automatische Aufschaltung an eine hilfeleistende Stelle, wie bspw. die Feuerwehr, möglich, aber nicht Pflicht.

Die Brandmeldezentrale eignet sich sowohl für Funk-, Draht- und Loop-Systeme als auch bei einer Installation als Hybrid.

Rauch- und Wärmemelder

nach DIN EN 54-7 und DIN EN 54-5

Rauch- und Wärmemeder werden drei verschiedenen Typen zugeordnet: optische, thermische und optisch-thermische Melder.

Optische Melder detektieren vorrangig optische Veränderungen in der Luft (bspw. Rauchpartikel). Ziel ist das frühzeitige Erkennen von Schwelbränden durch Rauchpartikel.

Thermische Melder reagieren auf Veränderungen in der Thermik, d.h. es werden Temperaturschwankungen, die überdurchschnittlich schnell oder einen bestimmten Wert übersteigen, detektiert.

Optisch-thermische Kombimelder vereinen die Eigenschaften der jeweils einzelnen Meldertypen und dienen zur schnellen Detektion von Bränden mit Rauch- und Wärmeentwicklung.

Alle Meldertypen zur Rauch- und Wärmedetektion sind an die Brandmeldezentrale angeschlossen und übermitteln bei einer Auslösung die Meldung unverzüglich.

Druckknopfmelder / Handfeuermelder

nach DIN EN 54-11

Der wohl bekannteste nicht-automatische Brandmelder ist der Handfeuermelder (Druckknopfmelder), der durch eine Glasscheibe geschützt ist. Diese wird im Brandfall fest eingedrückt und versenkt ohne Zerbrechen den Knopf zum Feueralarm / Hausalarm, der dadurch ausgelöst wird. Noch bevor ein automatischer Melder die Gefahr detektiert hat, überträgt der Druckknopfmelder unverzüglich den Alarm an die Brandmeldezentrale (BMZ).

Hausalarm-Handmelder werden gut zugänglich in jedem Stockwerk, auf allen Flucht- und Rettungswegen sowie an allen Ausgängen platziert, damit im Falle eines Brandes oder einer Rauchentwicklung jede anwesende Person den Alarm schnell auslösen kann.

Akustische und optische Signalgeber

nach DIN EN 54-3 und DIN EN 54-23

Ein Signalgeber dient zur akustischen und mit der optionalen Blitzleuchte zur optischen Warnung bei einem detektierten Brand. Somit werden alle anwesenden Personen bei einer Lautstärke von bis zu 100 dB deutlich über die Gefahr informiert. Die kabelgebundenen Signalgeber eignen sich sowohl für den Außen- als auch den Innenbereich.

Die Vorteile auf einen Blick

günstige Komponenten

Der Mythos, dass verdrahtete Anlagen teurer in der Anschaffung sind als Funk-Systeme muss nicht immer stimmen. Sicher hat man mehr Installationsaufwand durch die Verdrahtung, die sternförmig zu allen Meldern erfolgen muss. Allerdings sind die einzelnen Komponenten deutlich günstiger in der Anschaffung als Funk-Komponenten.

hybrid-fähig

Verdrahtete Komponenten können nicht nur konventionell genutzt werden, sondern in Kombination mit Funk- und/oder Loop-Komponenten zum Hybrid werden. Daraus ergibt sich eine Flexibilität, die bspw. bei Bestandsobjekten mit geplantem Anbau o.Ä. notwendig ist.

zuverlässig & bewährt

Konventionell verdrahtete Systeme haben sich in der Vergangenheit stets bewährt, da sie aufgrund der Übertragung von Meldungen über ein Kabel in der Regel zuverlässiger sind als Funk-Systeme.

Kontakt

BKH Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG
Industriestr. 53
67063 Ludwigshafen
Telefon: 0621 54967777
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