Funk-, Draht-, Loop- oder Hybrid-Brandwarnanlage – Brandschutz im Sonderbau mit BraWaflex
Mit unseren Produkten stets DIN-konform
Was ist eine Brandwarnanlage und worin liegt der Unterschied zu einer Brandmeldeanlage?
Woher weiß ich, welche Art von Brandschutz für mein Objekt notwendig ist?
Und welche Installationsarten stehen zur Verfügung?
All diese Fragen werden wir Ihnen hier beantworten. Klar und verständlich.
Was ist eine Brandwarnanlage und worin liegt der Unterschied zu einer Brandmeldeanlage? Woher weiß ich, welche Art von Brandschutz für mein Objekt notwendig ist? Und welche Installationsarten stehen zur Verfügung? All diese Fragen werden wir Ihnen hier beantworten. Klar und verständlich.
Brandwarn- oder Brandmeldeanlage?
Worin liegt der Unterschied?
Grundsätzlich unterscheidet man beim Brandschutz nach der Zweckform des jeweiligen Objektes:
Wohnbau
Heimrauchmelderpflicht
nach DIN EN 14676
Häuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung.
Heimrauchmelderpflicht nach DIN EN 14676 für Kinderzimmer, Schlafräume, Flure und Fluchtwege*
Sonderbau
Brandwarnanlage (BWA)
nach DIN VDE V 0826-2
Wohnbau
Heimrauchmelderpflicht
nach DIN EN 14676
Häuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung.
Heimrauchmelderpflicht nach DIN EN 14676 für Kinderzimmer, Schlafräume, Flure und Fluchtwege*
Sonderbau
Brandwarnanlage (BWA)
nach DIN VDE V 0826-2
Was genau ist eine Brandwarnanlage?
BWA kurz erklärt
Wie die Abbildung oben zeigt, ist eine Brandwarnanlage (BWA) ein Brandschutz-System, welches im Sonderbau zum Einsatz kommt. Das Pendant für größere Objekte im Zweckbau nennt man Brandmeldeanlage (BMA).
Bisher wurden gesetzlich lediglich die Vorschriften für den privaten Wohnbau (Heimrauchmelderpflicht) sowie für große Gewerbeobjekte, der sog. Zweckbau, mit der Pflicht zu einer Brandmeldeanlage geregelt. Eine Grauzone bildete bisher immer der dazwischenliegende Sonderbau.
Die in Deutschland seit 2018 geltende Norm DIN VDE V 0826-2 regelt nun in Sonderbauten den Schutz und die örtliche Warnung anwesender Personen durch eine Brandwarnanlage (BWA) ab der Planung, über den Aufbau bis hin zur Inbetriebnahme. Vorläufer der jetzigen Norm 0826-2 ist die BHE-Richtlinie für Hausalarmanlagen (HAA).
Zu einer DIN-konformen Brandwarnanlage gehören neben einer Brandmeldezentrale nach DIN EN 54-2 und 54-4 auch Rauch- und Wärmemelder nach DIN EN 54-7 bzw. DIN EN 54-5 und Handfeuermelder (Hausalarm) nach DIN EN 54-11. Zur akustischen und optischen Warnung werden entsprechende Signalgeber mit oder ohne Blitzleuchte eingesetzt (nach DIN EN 54-3 bzw. EN 54-23).
Eine Brandwarnanlage kann mit Hilfe von sog. Gateways über mehrere Stockwerke miteinander verbunden und so das gesamte Objekt gesichert werden.
BraWaflex – Die Brandwarnanlage von BKH
Flexibel, DIN-konform und modular erweiterbar
BKH Sicherheitstechnik bietet BWA-Lösungen für kleine Sonderbau-Objekte mit funkbasierten, verdrahteten oder Loop-Komponenten gem. DIN 0826-2 an. Die Übertragungswege der funkvernetzten Komponenten sind zudem nach DIN EN 54-25 geprüft.
Die einzelnen Systemkomponenten der BraWaflex müssen nicht alle der gleichen Installationsart entsprechen: mittels Gateways können die einzelnen Funk-, Draht- oder Loop-Komponenten beliebig miteinander kombiniert werden und machen dann das System als Hybrid äußerst flexibel und modular erweiterbar – für beliebig viele Stockwerke, Quadratmeter oder aber auch bei eventuellen verschärften Normanforderungen.
Mit einer funkbasierten Brandwarnanlage können auch Bestandsobjekte im Sonderbau mit wenig Aufwand nachgerüstet werden. Die DIN EN 54-25 geprüften Funk-Komponenten sorgen hierbei für höchste Sicherheit.
Vorteile der BraWaflex
Multikompatibel
Im Vergleich zu anderen Herstellern, die häufig nur Funk-Versionen einer Brandwarnanlage anbieten, kann die BraWaflex auch als verdrahtete Anlage in BUS oder Loop überzeugen. Verdrahtete Systeme kommen häufig bei Neubau-Projekten zum Einsatz, da hier von Anfang an alles gut geplant werden kann. Zudem sind sie äußerst zuverlässig und mit Hilfe von Gateways werden sie als Hybrid multikompatibel.
Funk-, Draht-, Loop- oder doch eine Hybrid-Brandwarnanlage?
Mögliche Installationsarten im Überblick
Funk
nach DIN EN 54-25
Draht
nach DIN EN 54
Loop
nach DIN EN 54
Funk
nach DIN EN 54-25
Draht
nach DIN EN 54
Loop
nach DIN EN 54
Die BraWaflex Brandwarnanlage im Detail
Einzelne Komponenten und mögliche Installationsarten
Die BraWaflex Brandwarnanlage von BKH Sicherheitstechnik ist die flexibelste Lösung für den Brandschutz im Sonderbau, zu dem u.a. Kitas, Schulen, Gastronomiebetriebe, Alten- und Pflegeheime, Sportstätten sowie kleine Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gehören.
In diesem Video wird auf die einzelnen Komponenten einer BraWaflex Brandwarnanlage nach DIN VDE V 0826-2, die RielloFire App sowie die einzelnen Installationsarten der BraWaflex eingegangen.
Die BraWaflex kann in Funk, verdrahtet als Loop / Ringbus oder kombiniert als Hybrid betrieben werden. Dadurch bietet sie maximale Flexibilität, eine hohe Zuverlässigkeit und kann gleichermaßen bei Neubauten, Sanierungen und Modernisierungen eingesetzt werden. Zudem ist die Brandmeldezentrale XFIRE auch App-fähig und kann über ein Smartphone gesteuert und verwaltet werden.
Brandmeldezentrale XFIRE
nach DIN EN 54-2 und DIN EN 54-4
Bei der XFIRE Brandmeldezentrale laufen alle Komponenten der Brandwarnanlage zusammen. Jeder auslösende Melder ist per Funk oder Draht an die BMZ angeschlossen, kann individuell bezeichnet und so bei Aktivierung genaustens lokalisiert werden. Somit können schnell entsprechende Maßnahmen zur Bekämpfung des Gefahrengrunds und eine eventuell notwendige Evakuierung eingeleitet werden. Die XFIRE kann bis zu 480 Komponenten verwalten; im Netzwerk mit 7 weiteren XFIRE sogar bis zu 1.000 Komponenten. Außerdemkann die Steuerung und Verwaltung der XFIRE über die RielloFire App per Smartphone erfolgen.
FIBS – Feuerwehr Informations- und Bediensystem
FAT & FBF nach DIN 14662 & DIN 14661
Das blaue FIBS ist speziell für Hausalarmanlagen ausgelegt. Es zeigt die Ereignisse über ein genormtes Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) nach DIN 14662 an und kann über das Feuerwehrbedienfeld (FBF) nach DIN 14661 durch die Einsatzkräfte universell bedient werden.
Rauchmelder &
Wärmemelder
nach DIN EN 54-7 und DIN EN 54-5
Rauch- oder Wärmemelder messen entsprechend ihrer Funktion den Rauch (optische Melder) oder die Raumtemperatur (Thermomelder bzw. thermische Melder) und lösen bei Überschreitung vordefinierter Werte entsprechend aus. Ebenso gibt es Kombimelder, die gleichzeitig optisch und thermisch detektieren.
Die Melder sind adressierbar und übermitteln im Alarmfall die zugeordnete Melderbezeichnung (und somit den Standort im Gebäude) an die Zentrale, um schnelle Gefahrenbekämpfungsmaßnahmen einleiten zu können.
Druckknopfmelder
nach DIN EN 54-11
Zur manuellen Alarmierung dient ein sog. (Hand-) Druckknopfmelder „Hausalarm“. Dieser wird zentral und gut erreichbar in Fluren oder Treppenaufgängen platziert, um eine schnelle Auslösung per Fingerdruck möglich zu machen. Der Melder ist per Funk-, Loop- oder Grenzwert-Technik an die Brandmeldezentrale angeschlossen, kann individuell bezeichnet und so bei Aktivierung genaustens über die BMZ lokalisiert werden. Die Hausalarm-Melder sind optional auch mit wasserdichtem Gehäuse erhältlich.
Signalgeber
nach DIN EN 54-3 und DIN EN 54-23
Ein Signalgeber dient zur akustischen und (optional mit Blitzleuchte) zur optischen Warnung bei einem detektierten Brand. Somit werden alle anwesenden Personen bei einer Lautstärke von bis zu 100 dB deutlich über eine Gefahr informiert.
Neben klassischen Wandsirenen gibt es auch sog. Sockelsirenen für Deckenmelder.
Gateways & Expander
Schnittstellen und Fnnk-Reichweitenerweiterung
Die adressierbaren Gateways sind Schnittstellen zwischen einer in Loop oder Grenzwert betriebenen Brandmeldezentrale und einzelnen Funk-Komponenten. Die Schnittstellen ermöglichen somit eine hohe Flexibilität des nun hybriden Brandwarn-Systems.
Mit Funk-Expandern kann die Reichweite einzelner Funk-Komponenten auf bis zu 8 Kilometer erhöht werden.
RielloFire App
für iOS und Android
Mit der RielloFire App kann die Brandwarnanlage bequem per Smartphone gesteuert und verwaltet werden. Folgende Funktionen sind u.a. möglich: Stummschalten von Summer und Sirene, Abschaltungen, Auslösen einer Evakuierung, Rücksetzen der Anlage. Zudem können Systemstatus, Gerätestatus, Alarme, Störungen, Abschaltungen und der Ereignisspeicher angezeigt werden. Die App ist demnächst für iOS und Android verfügbar.
Kontakt
Industriestr. 53
67063 Ludwigshafen


